Spenden-Aktion der Einhorn-Apotheke

Radio-Bericht über die Spendenaktion in der Hessenschau

Chronologie der Ereignisse:

März 21:

  • Apotheken dürfen testen, die Stadt Darmstadt verhindert das zunächst und bremst uns eine Woche aus, die wir sonst früher hätten starten können.
  • Wir bekommen dann doch eine Stellgenehmigung auf dem Ludwigsplatz, bei der Generalprobe am Freitag stellen wir fest, wir als Apotheke brauchen Unterstützung vom Messebauer. Der Kontakt zu Uhland am Wochenende funktioniert, bis Montag sind wir bei Wind und Wetter inkl. Heizgeräten startklar und die Firma Wiest ist kontaktiert, welche uns kostenlos einen mobilen Container stellt, das Testzentrum der ersten Stunde.
  • Aus den Medien entnehme ich, dass in Westminster Abbey geimpft wird. Durch die Zusammenarbeit im Zivildienst ist mir Frau Gimbel-Blänkle, Pfarrerin der Stadtkirche, noch gut bekannt, wir telefonieren. Sie findet die Idee in der Stadtkirche zu testen prima und fühlt sich an die Anfänge der Kirche erinnert, auch der Kirchenvorstand stimmt zu und so zieht unser Testzentrum in die Stadtkirche um. Hier führen wir nun die allermeisten Tests durch.
  • Parallel dazu erhalten wir Nachfragen von Menschen aus Gesundheitsberufen, die ehrenamtlich helfen wollen. Pfarrer Wiegand in der Thomasgemeinde sucht bereits nach Möglichkeiten eine Testung in der Thomasgemeinde zu ermöglichen. So stellt dort die Gemeinde die Einrichtung, ein Team rund um Frau Sharaf, Pflegedienstleitung der Rosenhöhe, führt die Testungen durch und wir als Apotheke stellen Prozess, Materialien und gewähren die Finanzierbarkeit. Der Erlös soll komplett in Spenden fließen. Die Idee der Spende ist geschaffen und hierher entstammt auch der Löwenanteil mit 9.000,00 EUR, welche wir dann auf 15.000,00 EUR aufgestockt haben.

April 21:

  • Wir gehen nun auch proaktiv auf andere religiöse Einrichtungen zu und testen noch im April bereits in 2 Moscheen (Al-Rahma und As-Salam) sowie in der Johannesgemeinde. Der Kontakt und die Kooperation zu religiösen Einrichtungen ist perfekt.
  • Zunehmend kommen staatliche, kulturelle und private Institutionen auf uns zu – wir testen im Kindergarten, in Schulen, dem Theater, im Gericht und diversen Unternehmen.

Mai 21:

  • Durch die Testpflicht im Einzelhandel, reichen die Kapazitäten der bestehenden Testzentren nicht mehr aus. So kommt der Kontakt zur Privatwirtschaft letztlich vollends in Fahrt. Wir testen im Modehaus Henschel und beim Autohaus Wiest.

Insgesamt hat uns die Kooperation als Apotheke mit Handwerk, religiösen und staatlichen Institutionen sowie der lokalen Darmstädter Privatwirtschaft einen riesigen Spaß gemacht und gezeigt was möglich sein kann. Das Ergebnis mit ca. 40.000 durchgeführten Tests und einem Spendenerlös von 15.000,00 EUR kann sich, so denken die Einhörner, sehen lassen! Ohne unsere verschiedensten Partner hätten wir das nicht geschafft. Herzlichen Dank dafür!